MENU

So erkennst du Fake-Spotify-Playlists

Im riesigen Spotify-Playlist-Kosmos ist es oft schwer, den Überblick zu behalten – vor allem bei Drittanbieter-Playlists, die mit „riesigem Traffic“ werben. Viele solcher Playlists versprechen enorme Reichweite, sind aber nicht immer seriös. Da Fake-Playlists deiner Musik sogar schaden können, ist es wichtig, sie frühzeitig zu erkennen. Hier findest du die wichtigsten Hinweise, die dir helfen, fragwürdige Playlists zu entlarven.

 

Prüfe das Profil des Playlist-Kurators

Ein erstes Warnsignal ist ein leeres oder kaum ausgefülltes Profil.
Seriöse Kuratorinnen und Kuratoren haben meist:

  • Social-Media-Links
  • eine kurze Bio
  • Infos über ihren Musikgeschmack oder ihren Fokus

Fehlen diese Details komplett, obwohl die Playlist angeblich viele Follower hat, solltest du vorsichtig sein.

 

Abstand halten von bezahlten Platzierungen

Viele Fake-Playlistbetreiber locken Artists mit kostenpflichtigen Platzierungen.

Wichtig:

  • Seriöse Kuratoren verlangen kein Geld für eine feste Platzierung.
  • Legitimer sind Plattformen wie SubmitHub oder Groover, die für die Einreichung Geld verlangen, nicht für die Platzierung.

Wenn dir jemand eine Playlistplatzierung garantiert, ohne deine Musik vorher anzuhören oder auf „musikalische Passung“ zu achten, handelt es sich meistens um eine Fake-Playlist.

 

Achte auf den Genre-Mix

Echte Playlists konzentrieren sich meist auf ein oder wenige Genres, um eine passende Hörerschaft zu bedienen.

Ein Warnsignal ist:

  • eine Playlist, die alles enthält, von Klassik über EDM bis zu Trap.

Solche Playlists wirken selten kuratiert und oft nur darauf ausgelegt, Reichweite vorzutäuschen.

 

Risiko durch Fake-Streams

Spotify überwacht aktiv künstliche Streams.
Wenn deine Songs auf einer Fake-Playlist landen, riskierst du:

  • dass Spotify deine Streams als Fake-Traffic erkennt
  • dass dein Track entfernt wird
  • dass dein Künstlerprofil an Glaubwürdigkeit verliert

Der Schaden kann enorm sein, besonders langfristig.

 

Wachstum der Playlist prüfen

Ein häufiges Warnzeichen ist unnatürliches Wachstum.

Typische Muster von Fake-Playlists:

  • Tausende neue Follower über Nacht
  • Plötzlicher Stillstand kurz danach

Zur Prüfung kannst du Tools wie isitagoodplaylist.com nutzen – kostenlos und hilfreich, um Playlists zu analysieren.

 

Fake-Spotify-Playlists, besonders solche, die mit „riesigem Traffic“ werben, können deiner Musik schaden. Achte auf:

  • unklare Kuratorprofile
  • bezahlte Platzierungsangebote
  • unpassende Genre-Mischungen
  • unnatürliches Follower-Wachstum
  • das Risiko von Fake-Streams

Mit einem wachsamen Blick stellst du sicher, dass deine Musik die richtigen Hörerinnen und Hörer erreicht und dein Spotify-Profil langfristig erfolgreich bleibt.

Starte jetzt dein Musiklabel und erhalte Zugang zu allen Tools.